Konv. Strahlentherapie

Was ist konventionelle Strahlentherapie?

Die konventionelle Strahlentherapie oder auch Röntgenreizbestrahlung ist ein Therapieverfahren zur Behandlung von entzündlich/degenerativen Erkrankungen von Gelenken und angrenzenden Weichteilen. Beispiele für solche Erkrankungen sind Verschleißerscheinungen der Schultergelenke mit Sehnenentzündungen und -verkalkungen, Fersensporne, Reizzustände der Achillessehne oder des Ellenbogens (sog. Tennisellenbogen) und Verschleiß (Arthrose) im Bereich der Hände.

Bei der Röntgenreizbestrahlung wird der erkrankte Bereich mit einer niedrig dosierten Röntgenbestrahlung mehrfach behandelt. Durch die Bestrahlung kommt es zu einer Rückbildung der entzündlichen Veränderungen im erkrankten Gebiet und somit auch der Schmerzsymptomatik. Diese Wirkung kann allerdings erst mehrere Wochen nach der Behandlung eintreten. Manchmal kann es nach Behandlungsbeginn sogar zu einer kurzfristigen Verschlimmerung der Beschwerdesymptomatik kommen.

Da die eingesetzte Strahlung im Vergleich zur verwendeten Strahlung bei der Behandlung von Tumorerkrankungen wesentlich schwächer und niedriger dosiert ist, kommt es bei dieser Behandlung nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen z.B. im Bereich der Haut.